Stück für Stück verabschiede ich mich aktuell von den verschiedenen Microsoft Diensten (Projekt Datensouveränität). Office 365 läuft noch bis zum Herbst, ist jedoch bereits gekündigt. OneDrive habe ich in den vergangenen Wochen größtenteils leer geräumt. Viel wurde dabei gelöscht und manches in die pCloud verschoben.
Das Leeren von OneNote mit all seinen angehäuften Notizen gestaltete sich anfangs etwas komplizierter, bietet Microsoft nur einzelne Word bzw. PDF Exporte an.
Da ich aber weder am Word- noch am PDF-Format Gefallen fand und lieber etwas universelleres gesucht habe, landete ich bei Obsidian. Für Obsidian gibt es nämlich ein kostenloses Plugin, was einen reibungslosen Import aus OneNote liefert. Das schöne dabei ist, dass die importierten OneNote Notizen als MarkDown Daten in Obsidian abgelegt werden.
Das Plugin kann sehr einfach direkt über die Erweiterungen in Obsidian installiert und aktiviert werden. Diese gut dokumentierte Anleitung hat mir sehr dabei geholfen. Das Plugin kommt übrigens auch gut mit Anhängen wie Bilder oder PDFs klar, die ebenfalls in Obsidian importiert und abgelegt werden.
Bevor ich den eigentlichen Import startete, habe ich offensichtlich nicht mehr benötigte OneNote Inhalte bereits gelöscht. Das spart zusätzliche Zeit ein.

Der Import klappt reibungslos, wenngleich etwas Geduld bei größeren Datenmengen gefragt ist. Microsoft scheint hier durch API Limits den Export etwas zu drosseln.
Einmal in Obsidian lassen sich dank Markdown die Notizen problemlos fast überall hin weiter exportieren und bearbeiten.
Mein OneNote ist nun leer und ich habe einen weiteren Schritt in Richtung Reduzierung USA-lastiger IT-Services unternommen.
In Zukunft liegen meine ehemaligen OneNote Inhalte nun in Capacities. Keinem Großkonzern mit eingezäunten Datensilos sondern einem deutschen Unternehmen mit in Deutschland stehenden Servern. Keine „eingeschlossenen“ Daten inklusive.